Über 400
Rosensorten!

piepereit rosen

Die Königin der Blumen hat unendlich viele Erscheinungsformen: Sie tritt auf als Strauchrose, Kletterrose, Bodendeckerrose, Edelrose, englische und historische Rose. Bei der Auswahl und Pflege stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne beratend zur Seite.

Berücksichtigt man schon beim Kauf die Blühdauer, Duftstärke, Robustheit und den Platzbedarf einer Sorte, dann hat man auch dauerhaft Freude an ihr.

Bei uns hat die Rose seit jeher einen ganz besonderen Stellenwert. Das erkennt man auch daran, dass wir schwer erhältliche Sorten selber produzieren.

Hier haben unsere Rosenexperten die wichtigsten
Informationen für Sie zusammengestellt.

Rosen sollten in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung ausreichend gewässert werden. Wie beim Dünger gilt auch beim Wasser: schlecht versorgte Pflanzen sind krankheitsanfälliger! Einige Standorte, an die man gerne Rosen pflanzt, können sehr trocken sein, da dort nicht so viel Regen hinkommt. Das sind Pflanzplätze unter Bäumen, wo gerne Ramblerrosen gepflanzt werden und Plätze vor Mauern (Dachüberstand). Wenn eine Rose an einen solchen Ort gepflanzt wird, muss man besonders aufs Wässern achten.

Rosen sind Starkzehrer, d.h., sie müssen unbedingt ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, damit sie gesundes Laub und viele schöne Blüten hervorbringen. Eine "hungrige Rose" ist sehr viel anfälliger für Krankheiten, als eine gut versorgte Rose. Ausreichende Düngung ist also auch ein vorbeugender Pflanzenschutz! Wir empfehlen Oscorna Rosendünger, 120 g/m². Je nach Witterung erfolgt die 1. Düngung Mitte bis Ende März. Eine 2. Düngung folgt ca. Mitte bis Ende Juni mit ca. 50 g/m². Ab Mitte Juli sollte kein Volldünger mehr verabreicht werden. In der Zeit von Mitte August bis Ende September kann noch ein Kali-Dünger (z.B. Winterfit), der das Ausreifen des Holzes fördert, gegeben werden.

Auch Rosen können krank werden. Die häufigsten Rosenkrankheiten sind echter und falscher Mehltau, Rosenrost und Sternrußtau. Dabei handelt es sich um Pilze, die hauptsächlich das Laub schädigen. Die wichtigsten Gegenmaßnahmen sind vorbeugend! Rosen müssen immer gut gedüngt und bei Trockenheit gut gewässert werden. Der Standort sollte sonnig und luftig sein. Auch ist die Anfälligkeit der Sorten unterschiedlich. ADR-Sorten haben sich als widerstandsfähig erwiesen. Zum Ende der Vegetationsperiode lässt die natürliche Widerstandskraft der Pflanze nach. Dann können auch die besten Sorten Blattflecken bekommen, d.h. Pflanzenschutzmaßnahmen sind ab September sinnlos. Sollte eine Rose trotz guter Pflege oder eine etwas empfindlichere Sorte krank werden, kann ein geeignetes Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Bitte vor der Pflanzung unbedingt kontrollieren, ob der Topf gut durchfeuchtet ist. Gegebenenfalls kräftig gießen, besser noch in einen Eimer Wasser tauchen. Das Pflanzloch sollte ca die doppelte Größe des Containers haben. Wichtig: festen oder verdichteten Böden tief auflockern. Dann Aushub und gute Pflanzerde gemischt in das Pflanzloch einfüllen und die Rose so tief einsetzen, dass die Veredelungsstelle ca 5 cm mit Erde bedeckt ist. Die Veredelungsstelle erkennt man als leichte Verdickung, aus der die Triebe hervorkommen. Sitzt die Rose in der richtigen Tiefe im Pflanzloch, füllt man das Pflanzloch mit dem Aushub/Pflanzerde-Gemisch auf. Das lockere Erdegemisch leicht andrücken und anschließend gut wässern. Ein kleiner Erdwall aus dem restlichen Erdaushub um die Pflanze herum verhindert, dass das Wasser weg fließt. Diesen Gießrand kann man während der ersten Vegetationsperiode um die Pflanze belassen, um so gezielter wässern zu können.

Rosen können von Schädlingen befallen werden. Die wichtigsten sind Blattläuse, Blattrollwespe, Spinnmilben. Blattläuse können im Frühjahr/Sommer massenhaft auftreten. Sie schaden einer Rose aber erst, wenn die jungen Triebe dicht mit Blattlauskolonien besetzt sind. Dann können sie gezielt mit Neudosan oder Spruzit bekämpft werden. Die Blattrollwespe richtet in der Regel keinen Schaden an. Die befallenen eingerollten Blätter können einfach abgezupft und entsorgt werden. Spinnmilben richten bei Gartenrosen eher selten Schäden an. Nur in sehr trockenen, heißen Sommern vermehren sie sich so stark, dass Schaden entsteht. Ausnahme: Rosen in Gefäßen werden häufiger befallen und sollten öfter kontrolliert werden, damit es nicht zu einer Massenvermehrung kommt. Bei Bedarf kann man mit einem geeigneten Pflanzenschutzmittel spritzen. Gegen Schädlinge kann man auch vorbeugen, indem man deren natürliche Feinde fördert. Zum Beispiel kann man Schwegler Nisthöhlen im Garten aufhängen. Diese werden sehr gut von den Gartenvögeln angenommen. Auch schont ein sehr sparsamer und gezielter Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln die Nützlinge, wie Marienkäfer und die Florfliegen.

Alle Rosen sollten regelmäßig zurückgeschnitten werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist das zeitige Frühjahr, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Als Faustregel gilt: wenn die Forsythien blühen. Unterschiedliche Rosengruppen müssen unterschiedlich geschnitten werden.

Zwerg-, Beet-, Bodendecker-, und Edelrosen werden jährlich auf ca. 3 – 5 Augen (10 – 15 cm) zurückgeschnitten werden. Krankes und totes Holz, sowie sehr dünne Triebe werden ganz entfernt. Bodendeckerrosen kann man auch im 2- oder 3-jährigen Rhythmus stark zurückschneiden. Ein Rückschnitt um ca. 1/3 sollte aber immer jährlich erfolgen, damit die Pflanzen junges Holz bilden und dann reichlich blühen.

Strauchrosen werden alljährlich um ca. 1/3 zurückgeschnitten. Bei älteren Pflanzen schneidet man auch einige Triebe auf 3 – 4 Augen zurück, um das Verkahlen der Rose zu vermeiden und die Bildung von jungem Holz zu fördern. Tote und dünne Triebe werden auch hier ganz entfernt. Sehr dichte Sträucher können zusätzlich ausgelichtet werden.

Bei den Kletterrosen werden die Seitentriebe stark eingekürzt. Die Langtriebe brauchen nicht geschnitten werden, man kann sie aber bei Bedarf auch einkürzen. Auch werden überalterte Triebe in Bodennähe abgeschnitten, damit sich wieder junge Triebe von der Basis her bilden können. Tote und schwache Triebe werden ganz entfernt. Nach dem Schnitt können die Langtriebe bei Bedarf an der Rankhilfe neu befestigt werden. Besonders viele Blüten erhält man, wenn die Triebe waagerecht angebunden werden. Bei allen öfterblühenden Rosen schneidet man während des Sommers Abgeblühtes heraus, um die Bildung neuer Blüten zu fördern.

Einmal blühende Rosen werden direkt nach der Blüte, ca. im Juli, geschnitten. Sie werden dann um ca. 1/3 eingekürzt. Danach treiben sie erneut aus und bilden die Blütenanlage für das nächste Jahr. Wenn man sie im Frühjahr schneidet, fällt die Blüte sehr schwach aus. Totholz entfernen und sehr dichte Sträucher auslichten - das sollte man aber auch hier im Frühjahr durchführen.

Rosen werden heutzutage hauptsächlich als Containerrosen, d.h. Im Topf gewachsen, angeboten.
Wurzelnackte Rosen, also Rosen ohne Topf, sind zwar etwas preisgünstiger – der geringe Preisunterschied lohnt aber nur, wenn man eine größere Menge Pflanzen von einer Sorte benötigt. Die Pflanzzeit für solche Rosen ist von Oktober bis März/April. Wurzelnackte Rosen sind generell nicht vorrätig in der Gärtnerei, können aber bei Bedarf beschafft werden.
Containerrosen haben viele Vorteile:
Sie können ganzjährig gepflanzt werden, auch während der Blüte (man sieht, was man kauft – Form, Farbe, Duft). Außerdem haben getopfte Rosen ein entwickeltes Wurzelsystem (Saugwurzel), d.h. sie können nach der Pflanzung zügig weiterwachsen.
Rosen bilden allerdings von Natur aus keinen so gut durchwurzelten Ballen aus, wie viele andere Gehölze, die im Container wachsen. Deshalb darf man sie auch nicht einfach aus dem Topf herausziehen, weil dann der Ballen auseinanderfallen kann.
Eine sichere Methode ist es, die Pflanze auf den Kopf zu drehen und mit einer Hand den Topfballen zu halten, mit der anderen Hand zieht man den Topf nach oben ab. Nun greift man auch das andere Ende des Ballens und setzt die Rose vorsichtig in das vorbereitete Pflanzloch.

Wahl des Standortes:
sonnig, mindestens 4 – 6 Std. Sonne am Tag, aber luftig, keine Stauhitze, z.B. vor Hauswänden.

Boden:
Rosen sind Tiefwurzler, sie bevorzugen lehmigen Boden, der aber gut gelockert werden muss, damit die Wurzeln gut in die Tiefe wachsen können.
Torfige oder sandige Böden können für eine erfolgreiche Rosenkultur aufbereitet werden. Kalk und Bodenaktivator sorgen für bessere Bedingungen. Sandige Böden sollte/muss man zusätzlich mit altem Kompost oder einer guten Pflanzerde verbessern.
Sehr saure Böden müssen aufgekalkt werden.

Je nach Standort und Witterungsverlauf können Rosen im Winter Schaden erleiden. Nicht in 1. Linie tiefe Minustemperaturen schädigen die Rose, sondern die Wintersonne und austrocknende Winde. Geeignete Maßnahmen gegen diese negativen Einflüsse sind eine tiefe Pflanzung und eine schattierende Abdeckung z.B. aus Reisig, Jute o.ä. luftdurchlässigem Material. Kunststofffolie ist nicht geeignet. Bei Stammrosen muss die Krone grundsätzlich geschützt werden.

 

 

 

Eigenschaften der verscheidenen Rosengruppen

Albarosen

Die Albarosen sind eine Gruppe strapazierfähiger und gesunder Rosen, die im Sommer in Rosa, über zartes Rosa, bis hin zu weißen Farben blühen.

WUCHS: Die Höhe der mehrstämmigen Büsche variiert von 1,2 bis über 3 Meter. Fast alle haben einen feinen Duft, nicht aufdringlich, doch sehr delikat. Die Blätter sind verhältnismäßig groß, oftmals mit einem grau-blauen Schimmer im Grün. Die zarten Nuancen der Blüten passen sehr schön zu den Blättern.

VERWENDUNG: Die Albarosen pflanzt man in Gruppen oder als Einzelpflanze. Auch als Zaunpflanzen sind sie gut geeignet. Einige der hohen Sorten sind anwendbar als Spalierpflanze an einer Nordwand. Sie sind sehr robust und benötigen keinen Winterschutz.

RÜCKSCHNITT: Nur alte, ausgediente Triebe entfernen. Außerdem sollte man den Busch in harmonischem Wuchs halten.

 

Damascena

Die Damascenarosen sind von sehr altem Ursprung. Seit dem Altertum bis zum heutigen Tage sind sie für die Herstellung von Parfüm und Rosenöl gebraucht worden.

WUCHS: Die Höhe liegt zwischen 1,2 und 1,5 Meter. Die Blumen haben fast immer eine klare, rosa Farbe und wachsen oft in kleineren Dolden. Es gibt keine purpurroten Nuancen. Generell hat diese Rosengruppe große, nach hinten gewandte Dornen. Die Blätter sind sehr groß, oft mit grau-grünen Nuancen.Diese Gruppe erkennt man am elegante Wuchs, ihrer Schönheit und Blütenvielfalt und an ihrem unvergleichbaren, stark ätherischen Duft.

VERWENDUNG: Die Damascenen kann man gut als Schutzzaun an Terrassen pflanzen. Auch in Beeten, einzeln oder in kräftigen Büschen sind sie zu verwenden.

RÜCKSCHNITT: Nach dem Abblühen. Doch kann man ruhig einige Saisons überspringen. Dadurch entwickelt sich die Rose frei. Der Frühjahrsrückschnitt besteht aus der Entfernung toter Zweige und dem Stutzen, um die Pflanzen auf dem Platz zu halten. Rose de Resht und Rose des Quatre Saisons sind remontierend (das heißt: sie blühen mehrmals in einer Saison). Bei diesen Sorten kann man abgeblühte Blütenköpfe abschneiden, um neues Blühen zu fördern. Es ist kein Winterschutz nötig.

 

Remontant- Rosen

Diese Rosen gehören zu den altmodischen Rosen, obwohl sie eine verhältnismäßig junge Gruppe, mit der ältesten noch existierenden Sorte Baronne Prévost vom Jahre 1842, ist. Die Remontantrosen sind durch Kreuzung mehrerer verschiedener Rosengruppen entstanden. Die Wichtigsten sind Bourbonrosen, Portlandrosen und Chinarosen.

WUCHS: Die Remontantrosen sind meistens Büsche mit einer Höhe von 1 bis 1,5 Meter und einem aufrechten Wuchs mit starken Zweigen. Das Farbspektrum geht von dunkelrot, purpurrot, rot, rosa bis weiß. Die Blüten sitzen zu mehreren oder einzeln auf einem Stängel.Sie sind dicht gefüllt und haben ein charmantes, altmodisches Aussehen und einen meist unvergleichbaren Duft.

VERWENDUNG: Die Remontantrosen eignen sich dazu, einzeln oder in kleineren Gruppen gepflanzt zu werden.

RÜCKSCHNITT: im Frühjahr auf 50 - 60 cm, die Seitentriebe werden bis auf 3 Augen abgekürzt. Diese Rosengruppe hat einen hohen Nährstoffbedarf.

 

Bourbon- Rosen

Anfang des 19. Jahrhunderts als die Insel Île de Réunion noch französische Kolonie war, fand der Direktor des Botanischen Gartens eine Rose, die ganz anders als die rundumstehenden Rosen aussah. Die Saat wurde nach Frankreich gesendet - dort war man zu dieser Zeit sehr zielbewusst mit der Rosenkreuzung beschäftigt. Nach kurzer Zeit sah man sehr viele Bourbonrosen, welche sehr beliebt wurden.

WUCHS: Die Blüten waren sehr wohlgeformt wie bei der Chinensis, doch größer und außerdem hatten sie den schönen Duft der herbstblühenden Damascena, Rose des Quatre Saisons geerbt.Unter den Bourbonrosen finden wir hohe Büsche, typische Beetrosen, ja sogar Kletterrosen. Einige blühen mehrmals, andere blühen sehr großzügig einmal im Sommer. Es ist eine Gruppe mit großer Vielfalt, nur gelbe Bourbonrosen gibt es nicht. Alle diese Rosen sind ein großes Erlebnis sowohl für das Auge als auch für die Nase.

RÜCKSCHNITT: Die einmal blühende soll nur ausgedünnt und in harmonischem Wuchs gehalten werden, während die mehrmals blühenden Sorten stärker zurück geschnitten werden können.

 

Centifolia

Rosen mit 100 Blütenblättern, worauf der Name „Centifolia“ hinweißt, wurden schon bei den alten Griechen beschrieben, doch die moderne Forschung hat bewiesen, dass die „Rosa Centifolia“ erst in Holland um das Jahr 1500-1600 entstand. Die Rosen der altertümlichen Schriften sind wahrscheinlich die „Rosa Alba“ oder die „Rosa Galica“ gewesen. Die „Rosa Galica“ wurde die Lieblingsrose unserer Vorfahren, was man auf Blumenbildern, die in der Zeit entstanden, sehen kann.

WUCHS: Die Rosen sind robust und haben eine Höhe von 1 - 1,5 Meter. Die Blumen sind gefüllt und bekannt für ihren schönen Duft. Die Farben sind hauptsächlich warme rosa Nuancen, doch gibt es auch lila, weiße und rot. Die Blühtezeit ist im Sommer. Man sieht selten Krankheiten bei den Centifoliarosen, sie sind anspruchslos und pflegeleicht.

RÜCKSCHNITT: Nach dem Abblühen. Die Seitenzweige sollten bis auf 3 Augen und der neue, einjährige Wuchs bis auf ein Drittel runtergeschnitten werden. Winterschutz ist nicht nötig.

 

Rosa Gallica

Schon die alten Griechen konnten sich über diese Rosen freuen. Diese ist die älteste unserer altmodischen Rosengruppen, doch viele Sorten, die wir heute züchten, stammen aus dem 18. Jahrhundert. Rosa Gallica Officinalis kam mit den Mönchen nach Nord- europa. Sie wurde wegen Ihres hohen Vitamin-C-Gehalts in der Hagenbutte in der Medizin angewandt.

WUCHS: Die Höhe der Gallicarosen variiert zwischen 0,9 und 1,2 Meter. Einige Sorten können bis zu 1,5 Meter werden, doch generell sind die Rosen in dieser Gruppe kleiner als bei den Rosa Alba und den Damascena-Rosen. Beinah alle Gallicarosen haben einen schönen, reichen Duft. Die Farben dieser Rosen gehen vom dunklen Purpur übers Rote ins Rosa und Weiß.

VERWENDUNG: Die Gallicarosen haben viele Anwendungsmöglichkeiten, sie können sowohl einzeln, als auch in Gruppen mit anderen Pflanzentypen, wie zum Beispiel Stauden gepflanzt werden. Die Gallicarosen sind sehr pflegeleicht und stellen wenig Ansprüche an den Boden und Standort.

RÜCKSCHNITT: Um neues Austreiben zu fördern, kann man sofort nach dem Abblühen zurückschneiden. Der Frühjahrsschnitt begrenzt sich aufs Stutzen und Abschneiden toter Zweige.

 

Moosrosen

Die Moosrosen sind Rosen, die an den Knospen, Stängeln und in einigen Fällen auch auf den Blättern, moosartige Aus- wüchse haben. Es sieht aus wie Moos und entstand auf einer Centifoliarose vor dem Jahr 1696 durch eine Mutation.

WUCHS: Die Moosrosenbüsche variieren in der Höhe von 0,6 bis 2 Meter.Die Farbnuancen schwingen vom dunklen Rot über Rosa zum Weißen. Einige Moosrosen remontieren. Gene der Rosa chinensis sind sicher die Ursache. Man kann bei diesen Sorten sehen, wie die moderne Rose in die alte Rose „kriecht“, wobei einiges ihrer reinen Unschuld verschwindet. Trotz allem haben die meisten Moosrosen eine Schönheit und einen Charme, den man nicht bei anderen Rosengruppen findet. Der wunderbare Duft bekommt durch den Balsamduft des Mooses noch eine extra Dimension.

RÜCKSCHNITT: Die einmal blühende Sorte soll nur ausgedünnt und in harmonischem Wuchs gehalten werden, während die mehrmals blühenden Sorten stärker zurück geschnitten werden können.

 

Portland-Rosen

Die Herkunft dieser schönen Rosen steht im Ungewissen, doch verdienen sie bestimmt ihre eigene Gruppe. Allen ist gemein zu remontieren, das heißt „mehrmals in einer Saison blühen“.

WUCHS: Die Höhe variiert von 0,8 bis zu 1 Meter. Die obersten Blätter sitzen dicht an der Blüte und können beinah wie Schultern wirken. Die Blüten sind, bis auf die Sorte „The Portland“, dicht gefüllt und ein spezielles Kennzeichen ist, dass die innersten Blütenblätter sich zum Zentrum beugen, obwohl die Blüte voll geöffnet ist. Alle duften sie, einige so intensiv, dass sie sogar mit der Damaszenerrose konkurrieren könnten. Die Farben gehen vom Karminrot über das Rosa ins Weiße.

VERWENDUNG: Der Wuchs dieser Rose ist verhältnismäßig niedrig und eignet sich deshalb für Pflanzungen in kleineren Gärten. Viele der Sorten können auch gut in Kübeln gepflanzt werden. Da diese Rosen-Gruppe sehr viele Blüten produziert, hat sie einen höheren Nährstoffbedarf als die anderen alten Rosensorten.

RÜCKSCHNITT: Im Frühjahr, um den Wuchs der Rose harmonisch zu halten. Im Sommer sollte man verwelkte Blüten entfernen, um erneutes Blühen zu fördern.

 

Englische & Nostalgische Rosen

WUCHSHÖHE: Je nach Sorte, 50 bis 200 cm.

MERKMALE: Diese Gruppe liegt voll im Trend. Zu ihnen zählen z.B.: Englische Rosen, historische Rosen, Romantik-Rosen. Sie sind vom Wuchs-Charakter her sehr unterschiedlich. Ihre Gemeinsamkeit besteht in den prall gefüllten, meist stark duftenden Blüten, die an Rosen aus Großmutters Bauerngarten erinnern.

VERWENDUNG: Historische Rosen (meist jedoch robuste Neuzüchtungen), bezaubern mit ihrem einzigartigen Charme und betörendem Duft jeden Blumenfreund. Für ihren relativ kräftigen Wuchs brauchen sie genügend Platz.

PFLANZENABSTAND: Je nach Sorte, 50 x 50 bis 75 x 75 cm.

 

Beetrosen

WUCHSHÖHE: Je nach Sorte zwischen 40 und 80 cm

MERKMALE: Zur Klasse der Beetrosen zählen Polyantha-Rosen, Polyantha- und Floribunda-Hybriden. Sie wachsen buschig verzweigt, mit zahlreichen Blüten, die büschelförmig zusammenstehen. Je nach Sorte sind die Blüten einfach bis dicht gefüllt.

VERWENDUNG: Wegen ihrer guten Flächenwirkung werden sie für Rosenbeete und Rabatten bevorzugt verwendet. Am besten pflanzt man eine Sorte zu einer Gruppe zusammen. So lassen sich schöne Farbeffekte erzielen. Die kleinste Gruppe besteht aus mindestens 3 Pflanzen.

 

Edelrosen

WUCHSHÖHE: Je nach Sorte zwischen 50 und 100 cm

MERKMALE: Sie werden auch unter der Bezeichnung „Teehybriden“ geführt. Die Sorten, die es in sehr großer Anzahl gibt, haben besonders edel geformte, große Blüten, die meist einzeln auf kräftigen Stielen stehen. Viele Sorten besitzen einen betörenden Duft.

VERWENDUNG: Edelrosen sind die klassischen Liebhaber- und Sammlerrosen. Oft findet man sie bunt gemischt an sonnigen Plätzen im Garten. Auch als Hochstämmchen sind sie sehr geschätzt sowie zum Schnitt für die Vase. Eine Rose als Geschenk, sagt mehr als 1000 Worte.

PFLANZENABSTAND: Je nach Sorte 40 x 40 bis 50 x 50 cm.

 

Rambler-Rosen

MERKMALE: Besonders stark wachsende Kletterrosen, meist mit sehr langen weichen Trieben, mit denen sie auch in Bäume hineinwachsen können.

BLÜTE: Häufig nur 1 x im Jahr, aber dafür sehr lange und reich blühend.

 

Bodendecker-Rosen

WUCHSHÖHE: Je nach Sorte, zwischen 30 und 80 cm.

MERKMALE: Schön bodenständig bleibt diese Rosenklasse, wobei es sehr kompakte Sorten gibt, die kaum höher als 30 bis 40 cm werden und solche, die mehr bogenförmige Triebe entwickeln, mit einer Höhe von bis zu 80 cm. Die zahlreichen Blüten sitzen in Büscheln zusammen.

VERWENDUNG: Als blühende Bodendecker bekleiden sie Rabatten, Hänge und Terrassenböschungen. Gleichzeitig tragen sie mit ihrem dichten, sehr robusten Triebgeflecht, zur Bodenbefestigung bei und verhindern damit außerdem, daß sich unerwünschte Kräuter ausbreiten.

PFLANZENABSTAND: Je nach Sorte, 40 x 40 bis 75 x 75 cm.

 

Kletter-Rosen

WUCHSHÖHE: Je nach Sorte, zwischen 2 bis 5 Meter

MERKMALE: Hoch hinaus wachsen Kletterrosen, die dafür allerdings ein stabiles Stützgerüst oder Rankgitter benötigen. Ihre Blüten sitzen in Büscheln zusammen. Meist handelt es sich um die öfterblühenden Climber-Sorten. Es gibt aber auch Rambler-Sorten, die nur einmal im Jahr einen starken Blütenflor entwickeln.

VERWENDUNG: Kahle Hauswände oder nackte Pergolen lassen sich mit Kletterrosen in ein sommerliches Blütengewand kleiden, mit vielen bogig überhängenden Blütendolden. Triebe zuerst hoch, dann aber möglichst waagrecht weiterleiten.

PFLANZENABSTAND: Bei Reihenpflanzung ca. 1 - 2 Meter.

 

Rigo-Rosen

Besonders robuste und lange blühende, Kleinstrauch- oder Bodendecker-Rosen

 

Kleinblumige Strauchrosen

WUCHSHÖHE: Je nach Sorte, zwischen 100 - 250 cm.

MERKMALE: Strauchrosen haben einen kräftigen, aufrechten Wuchs, mit buschig verzweigten Trieben und einer zauberhaften Blütenpracht. Einige Sorten entwickeln einen betörenden Blütenduft.

VERWENDUNG: In größeren Gärten entfalten sie in Solitärstellung ihre ganze Schönheit. Wer dies in kurzer Zeit erreichen will, pflanzt gleich 3 Sträucher zu einem Rosenhorst zusammen. Eine besondere Attraktion sind freiwachsende Rosenhecken in vollsonniger Lage.

PFLANZENABSTAND: Je nach Verwendungszweck, für eine Dreiergruppe 60 x 60 cm, in einer Reihenpflanzung 70 bis 100 cm.

 

Wild-Rosen

WUCHSHÖHE: Je nach Sorte, zwischen 50 - 350 cm.

MERKMALE: Wildrosen haben einen kräftigen Wuchs, und blühen nur einmal am einjährigen Holz. (Also kein Rückschnitt!) Die Blüten sind nicht gefüllt und bieten somit vielen Insekten eine gute Nahrungsquelle. Sie entwickeln nach der Blühte einen schönen Hagebuttenschmuck, der wiederum den Vögeln als Winterfutter dient.

VERWENDUNG: In größeren, naturnahen Gärten entfalten sie ihre ganze Pracht. Auch in einer Knickbepflanzung sollten sie nicht fehlen.

 

Strauchrosen

WUCHSHÖHE: Je nach Sorte, zwischen 100 und 250 cm.

MERKMALE: Strauchrosen haben einen kräftigen, aufrechten Wuchs, mit buschig verzweigten Trieben und einer zauberhaften Blütenpracht. Einige Sorten entwickeln einen betörenden Blütenduft.

VERWENDUNG: In größeren Gärten entfalten sie in Solitärstellung ihre ganze Schönheit. Wer dies in kurzer Zeit erreichen will, pflanzt gleich 3 Sträucher zu einem Rosenhorst zusammen. Eine besondere Attraktion sind freiwachsende Rosen- hecken in vollsonniger Lage.

PFLANZENABSTAND: Je nach Verwendungszweck, für eine Dreiergruppe 60 x 60 cm, in einer Reihenpflanzung 70 bis 100 cm.

 

Zwergrosen

WUCHSHÖHE: Je nach Sorte, zwischen 25 und 45 cm.

MERKMALE: Mit kompaktem Wuchs, zierlichem Laub, aber reichem Blütenflor, begeistern Zwergrosen den Blumenfreund. Sie werden auch Patio-, Mini- oder Kussrosen genannt.

VERWENDUNG: Sehr beliebt ist diese Rosenklasse zum Bepflanzen von Gefäßen auf Balkon und Terrasse. Aber auch für Steingärten sowie Grabstätten sind sie bestens geeignet. Sonnenplätze, tiefe, geräumige Gefäße, regelmäßiges Gießen und Düngen sind wichtige Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum.

PFLANZENABSTAND: Für eine Gruppenpflanzung reichen 25 x 25 cm bzw. 25 x 30 cm.


Was bedeutet ADR-Rose?

Die als ADR-Rosen gekennzeichneten Sorten haben sich nach mehrjähriger Prüfung als besonders robust und blühfreudig erwiesen. Bei der Bewertung wird besonders auf Widerstands- fähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge geachtet.

mitarbeiter piepereit