Lieblingspflanzen unserer Mitarbeitenden: Der Kerzenknöterich Persicaria amplexicaulis

Aus Sicht einer Landschaftsarchitektin

„Der Kerzenknöterich ist ein wahrer Verbindungskünstler: Er lässt sich wunderbar mit anderen Stauden kombinieren und sorgt dafür, dass alles wie aus einem Guss wirkt.“

Persicaria ist eine dieser Gattungen, die im Staudenbeet einfach nicht fehlen darf. Diese Staude schafft klare Strukturen und überzeugt gleichzeitig mit einer langen, zuverlässigen Blüte im Hoch- und Spätsommer. Gerade in naturnahen Pflanzungen ist sie ein wichtiges Gestaltungselement. Der Kerzenknöterich fügt sich wie selbstverständlich in jede Pflanzungen ein und zieht dabei immer wieder die Blicke auf sich. Er vereint Leichtigkeit und Struktur auf besondere Weise. Seine lockeren Blütenkerzen wirken zurückhaltend und nie aufdringlich, geben der Pflanzung jedoch genau den richtigen Rhythmus und eine klare, natürliche Ordnung.

hoch und doch klar strukturiert

„Unkompliziert, zuverlässig und mit starker Wirkung.“, so lässt sich der Charakter des Kerzenknöterichs gut beschreiben. Persicaria bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit frischem bis feuchtem Boden. Dort entwickelt die Staude horstige, stabile Bestände. Je nach Sorte erreichen die Pflanzen etwa 80 bis 120 cm Höhe und wirken dabei immer klar strukturiert, ohne aufdringlich zu sein.

Ausdauer im Spätsommer

Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober. Sie macht Persicaria zu einer wertvollen Spätsommerstaude. Ihre kerzenartigen Blütenähren setzen vertikale Farbakzente. Dank der Standfestigkeit und Strukturwirkung entstehen besonders in Kombination mit Gräsern natürliche, fast landschaftliches Gesamtbilder, die lange attraktiv bleiben.

Warum Persicaria?

„Warum Persicaria? Weil diese Staude Struktur und Beständigkeit ins Beet bringt, über Monate hinweg zuverlässig blüht und sich dabei ganz selbstverständlich in jede Pflanzung einfügt, ohne laut zu sein und doch immer präsent.“